„Ich bin immer noch Mutter!“ Für immer verbunden – die Seele deines Kindes begleitet dich

„Ich bin immer noch Mutter!“ Für immer verbunden – die Seele deines Kindes begleitet dich

„Leonie ist 30 Jahre alt und zweifache Mutter.
Ihr Sohn Lukas ist fünf Jahre alt und kommt dieses Jahr in die Schule. Er ist ein fröhliches, aktives Kind, spielt gerne Fußball und hat viele Freunde im Kindergarten. Leonie liebt ihn sehr.
Leonie ist jedoch zweifache Mutter.
Ihre Tochter lebt im Himmel, so sagt sie es den anderen Müttern, die fragen, warum sie so oft so traurig ist.
Ihre Tochter starb in ihrem Bauch.
Einfach so und ohne Vorwarnung, ging sie in der 15 Schwangerschaftswoche von dieser Welt.
Die ersten 12 Wochen soll man vorsichtig sein.
Die ersten 12 Wochen muss man Angst haben, so meinte Leonie.
Aber doch nicht in der 15. Woche!
Ihre Tochter heißt Sofia.
Sie hat sie so genannt. Sie redet jeden Tag mit Sofia, genau so wie sie es auch mit Lukas tut. Warum auch nicht?
Sie spürt, dass die Kleine immer noch da ist. Manchmal, wenn sie an sie denkst, spürt sie eine Wärme an ihrer Wange, wie eine Berührung. Und geträumt hat sie auch schon von ihr. Der Traum war so real, dass sie wusste, ihre Tochter war bei ihr.
Woher sie das weiß? Sie weiß es einfach. Sie spürt trotz aller Trauer und Verzweiflung, dass sie bei ihr ist und dass die Mutter-Tochter-Beziehung weit über den Tod hinaus reicht.“

Der Tod eines Kindes ist das schlimmste, das einer Mutter passieren kann. Es ist egal, ob das Kind nur ein paar Tage im Bauch sein konnte, ein paar Wochen oder ob es zur Welt kam und dann nach einiger Zeit wieder gehen musste, die Trauer und der Verlust, den eine Mutter beim Tod ihres Kindes erlebt, ist unbeschreiblich.
Der Schmerz wird sie ein Leben lang begleiten.
Und doch ist sie immer noch Mutter, dieses Kindes.

Denn die Seelen sind unsterblich. Wir sind nach dem Tod des Körpers weiter mit unseren Liebsten verbunden. Die Verstorbenen sind reine Energie, ihre Gefühle, ihr Charakter und ihre Verbindung zu uns bleiben in der geistigen Welt bestehen. Sie sind noch immer Teil unseres Alltages, auch wenn wir sie nicht sehen können. Die Seelen, besonders die von verstorbenen Kindern, begleiten ihre Liebsten (Eltern, Geschwister) weiterhin und versuchen über Zeichen, ihnen Mut zu zu sprechen und ihnen zu zeigen, dass es ihnen gut geht.

Oft kann man die Präsenz der Verstorbenen wahrnehmen. Man fühlt, dass jemand im Raum ist, man spürt eine Berührung an einer Stelle des Körpers oder manchmal riecht man auch einen Duft, der eigentlich nicht im Raum sein kann.
Kinder- und Babyseelen zeigen sich auch oft über Tiere. Sie schicken den Eltern Schmetterlinge, kleine Vögel, Libellen oder Marienkäfer, die sich auf die Hand setzen oder an ungewöhnlichen Orten oder zu ungewöhnlichen Jahreszeiten auftauchen.
Sie schicken Federn, die plötzlich vor die Füße fallen, Herzsteine, Regenbogen, Sterne oder auch Lieder, die ihre Eltern mit ihnen verbinden.
Den Zeichen sind keine Grenzen gesetzt. Oft spürt man, wenn es sich um ein Zeichen handelt, eine ganz besondere Atmosphäre oder eine Art Magie im Raum.

Warum ist das so?
Verstorbene bekommen mit, wie es uns nach ihrem Tod geht. Sie freuen sich über unsere lieben Gesten und Gedanken. Sie wollen uns Mut machen, weiter zu leben.
Sie sind nicht an einem fernen Ort sondern hier und jetzt bei uns.
In meiner Arbeit als Medium nehme ich jeden Tag die Verstorbenen bei den Klienten wahr. Ich sehe und fühle sie wie eine eigene Schwingung im Raum. Ähnlich wie Radiowellen, die eine eigene Frequenz haben, sind für mich die Verstorbenen auch eine eigene Energie.
Wenn ich mich mit dieser verbinde, spüre ich ihre Gefühle, Charakter, Todesumstände und sehe innere Bilder aus der Schwangerschaft, aus ihrem Leben und dem Leben ihrer Verwandten.

Was kannst du tun, wenn du Zeichen von deinem Kind bekommen möchtest?
Setze dich, wenn du ein paar Minuten alleine Zeit hast, in die Stille, an einen Platz, wo du dich wohlfühlst. Achte auf deine Atmung und schicke liebevoll deinen Atem durch deinen Körper. Achte darauf, wie du dich fühlst. Bitte dann in Gedanken dein Kind, sich mit deiner Energie zu verbinden und achte darauf, ob sich deine Wahrnehmung an einer Stelle deines Körpers verändert. Man kann eine Wärme, einen Windzug, eine Berührung, ein Kribbeln oder Gänsehaut an einer Stelle des Körpers wahrnehmen. Manchmal verändert sich auch das Gefühl oder ein inneres Bild taucht auf.

Sprich in Gedanken mit deinem Kind und bitte es um ein konkretes Zeichen im Außen. Dein Kind weiß, welche Dinge du mit ihm verbindest.
Gehe dann unbedingt deinem normalen Alltag nach und warte nicht auf ein Zeichen, denn das blockiert die Energie. Bitte um ein Zeichen und lass los bzw. beschäftige dich mit etwas anderem.
Sei aufmerksam, was dir im Außen wiederfährt. Auch Begegnungen, Buchtipps, Zeitungsartikel können Zeichen sein.

Bei Zeichen im Außen kannst du nun auch darauf achten, ob du das Gefühl aus der Übung vorher wieder an deinem Körper bekommst. Das kann dann der Beweis (das doppelte Zeichen) sein, dass es sich wirklich um den gewünschten Verstorbenen handelt.
Es benötigt Übung.

Auch wenn du dich vielleicht mit Zeichen schwer tust, möchte ich dir sagen, dass es deinem Kind gut geht und dass es immer bei dir ist.
Wie eine unsichtbare Nabelschnur bist du immer mit deinem Kind verbunden.
Ich wünsche dir, dass du diese Nähe fühlst und auch wenn es keinen wirklichen Trost gibt, du die Liebe spüren kannst.

Deine Nina

Beitrag von mir auf Müttermagazin.de

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